Rupe rupe (Obsternte), 1899

In dieser Ausstellung stehen sich zwei Werke gegenüber, die sich allein schon durch ihre Formate von allen anderen Gemälden unterscheiden. Das grössere, Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir? von 1897/98 , hat Gauguin als monumentales Wandbild konzipiert – ein rätselhaft dunkles Werk, das über einem »Goldgrund« angelegt wurde, wie die beiden oberen, mit Titel und Unterschriftversehenen Bildecken zumindest suggerieren. Bei Rupe rupe, das etwas später entstanden ist, zieht sich dieser goldene Grundton durch das ganze Bild. Um die Köpfe der drei Frauenfiguren leuchtet er wie eine göttliche Aura, und im unteren Bereich des Bilds mischt er sich als warme Sonnenflecken in die Natur. Auch wenn sich durch die sorgfältig ausbalancierte Komposition ein Rhythmus von hell und dunkel, von vertikalen Akzenten und diversen Rundformen ergibt, so herrscht doch insgesamt eine Stille, eine grosse Ruhe vor. Die existenziellen Fragen »Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?« stellen sich hier nicht. Gauguin hat mit Rupe rupe den Ort jenseits dieser Fragen gestaltet, seine Vision vom Paradies, das er trotz fieberhafter Suche in seinem Leben nie gefunden hat.


Öl auf Leinwand, 128 x 190 cm, Staatliches Museum für Bildende Künste A.S. Puschkin, Moskau, Foto: © Staatliches Museum für Bildende Künste A.S. Puschkin, Moskau


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