Hina und Fatu, 1892

In mehreren seiner Werke hat Gauguin das Thema dreier Gottheiten aus der tahitischen Mythologie aufgegriffen: Ta’aora, Hina und Fatu. Dabei verkörpert Ta’aora die Sonne, das Männliche und die Intelligenz, Hina steht für den Mond, das Weibliche und die Mutterschaft, und Fatu, ihr Sohn, repräsentiert den Gott der Erde. In Hina et Fatou hat Gauguin die göttlichen Wesen in einem aus hartem Tamanuholz geschnitzten Zylinder als Relief zur Darstellung gebracht. Die vordere Szene zeigt Ta’aora und Hina vor einer grossen Pflanzenranke stehend, die hintere Hina und Fatu, nah zusammengerückt,
Knie an Knie. Fasziniert von den alten Mythen und den Skulpturen archaischer Kulturen, hat Gauguin hier ein Werk von grösster Eindringlichkeit und suggestiver Kraft geschaffen.


Holz des Grossen Schönblatts (Calophyllum inophyllum), 32,7 x 14,2 cm, Sammlung Art Gallery of Ontario, Toronto, Schenkung des Volunteer Committee Fund, 1980; Foto: 2014AGO


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